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Wahlarzt

Was ist ein Wahlarzt?

Ein Wahlarzt ist ein niedergelassener Arzt, der nicht in einem Vertragsverhältnis zur Krankenkasse seines Patienten steht. Die Bezeichnung Wahlarzt leitet sich vom Recht des Versicherten (Patienten) ab, sich seinen Arzt frei wählen zu können. Eine Zuweisung durch einen anderen Arzt ist nicht notwendig.

Vorteile eines Wahlarztes?

Neben des Vorteils der freien Arztwahl ohne Notwendigkeit einer Zuweisung ist der Vorteil „Zeit“ – einerseits in der Wartezeit auf einen Termin, andererseits die Zeit die sie bei ihrem Arzt im Gespräch oder bei der Untersuchung verbringen. Gerade eine ganzheitliche Medizin sowie auch komplexe Fragestellungen der Inneren Medizin lassen sich nicht in einigen Minuten zufriedenstellend und in entsprechender Qualität erledigen und bedürfen einer genauen Abklärung. Deshalb nehme ich mir auch genügend Zeit für meine Patienten ein und dementsprechend werden auch die Termine großzügig eingeplant. Sollten sie einmal einen Termin nicht wahrnehmen könne, sagen sie diesen bitte rechtzeitig ab, damit wir diesen anderen wartenden Patienten zur Verfügung stellen können.

Wie verrechnet ein Wahlarzt?

Direkt mit den Patienten, diese können die ausgestellte Honorarnote bei Ihrer Krankenversicherung einreichen.

Wie hoch ist der Selbstbehalt?

Mit Ausnahme der ÖGK ist der Selbstbehalt bei den sogenannten „kleinen“ Kassen (SVS, BVAEB, KFL, KFG, LKUF etc.) prinzipiell etwa gleich hoch wie beim Kassenarzt.
Eine Garantie auf die Rückerstattung kann Ihnen der Wahlarzt jedoch nicht geben, da diese nicht in seinem Einflußbereich liegt. Bei gegebenenfalls auftretenden niedrigeren Rückerstattungen durch die Kasse ist eine Intervention seitens der Ordination zwecklos, die Klärung erfolgt direkt zwischen Patient und Krankenversicherung. ÖGK-Patienten müssen mit einem Selbstbehalt zwischen 50-70% rechnen – sofern sie nicht zusatzversichert sind.

Wie erfolgt die Bezahlung?

Die Bezahlung erfolgt direkt in der Ordination bar oder mittels Bankomatkarte nach Abschluss der Untersuchung. In weiterer Folge können sie die erhaltene Honorarnote bei ihrer Versicherung einreichen.